Den Agrarhandel neu denken – für Ernährungssouveränität und Gerechtigkeit
Erkundung der sich wandelnden globalen Handelslandschaft und Förderung von Alternativen für gerechte, widerstandsfähige Ernährungssysteme
Dreiteilige Webinarreihe zum Thema Agrarhandel und Handelsgerechtigkeit
Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Dynamik des globalen Handels angesichts zunehmenden Protektionismus, geopolitischer Spannungen und einer sich verschärfenden Ernährungsunsicherheit befasst sich diese dreiteilige Webinarreihe damit, wie Länder des globalen Südens durch gerechten Agrarhandel politischen Spielraum zurückgewinnen, widerstandsfähige, gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme aufbauen und ihre Ernährungssouveränität stärken können.
Die Webinarreihe findet von September bis November 2026 statt:
- Donnerstag, 3. September 2026, 14:00–15:30 Uhr
„Jenseits der WTO? Zunehmender Protektionismus, Geopolitik und die Zukunft der globalen Ernährungssicherheit“ - Dienstag, 6. Oktober 2026, 14:00-15:30 Uhr
„Von der Handelsliberalisierung zur Ernährungssouveränität: Rückeroberung des politischen Handlungsspielraums für den Globalen Süden“ - Dienstag, 3. November 2026, 13:00-14:30 Uhr
„Öffentliche Nahrungsmittelspeicher für Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität“
Sprache und Übersetzung: Die Online-Veranstaltungen finden auf Englisch statt und werden simultan ins Deutsche, Französische und Spanische übersetzt.
Im Mittelpunkt der Reihe steht die Frage, wie sich die wachsenden Spannungen zwischen neoliberalen Handelsverpflichtungen und dem politischen Handlungsspielraum untersuchen lassen, den Länder des Globalen Südens benötigen, um resiliente, gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme aufzubauen.
Gemeinsam mit führenden Wissenschaftler*innen, politischen Entscheidungsträger*innen, Praktiker*innen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft möchten wir diskutieren, wie die internationale Handelsordnung Ernährungssouveränität, sozioökonomische Rechte und eine klimaresiliente Landwirtschaft besser unterstützen kann.